Jüdische Melodien und Lieder

Texte von Berty Friesländer-Bloch

es spielen,sprechen, singen

Jutta Bogen und Claudia Rohrhirs

in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Gailingen

Gailinger Megille Foto.png

So fern - so nah

Die Gailinger Megille

auf einer Landkarte jüdischer Musik

 

 

„Es gab einst eine Kille, gelegen an dem Rhein …“ So schreibt 1948 die Dichterin Berty Friesländer-Bloch in ihrer „Gailinger Megille“. Aus dem Exil zurückblickend berichtet sie über die Zeit, als das Leben in der jüdischen Gemeinde, der Kehillah, blühte. Sie beschreibt den Schulunterricht, die religiösen Bräuche, die Feste, allen voran den typischen Gailinger Purim. Am Ende stehen Trauer und Klage über die Katastrophe und das Mahnen gegen das Vergessen.

 

Ausgewählte Verse der „Megille“ weisen in diesem vielfältigen Text- und Musikprogramm den Weg an ferne Orte. In enger Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Gailingen haben sich historische Recherchen mit dem kreativen Erkunden musikalischer Überlieferungen verbunden: Wie klang es in der Synagoge, zu welcher Musik tanzte man bei Festen? In welcher Sprache sangen die Chöre, die Schulkinder? Was konnten Händler aus der Ferne mitbringen? Und was teilte man mit den direkten Nachbarn?

 

 

 

 

 

Sonntag, 3. Oktober 2021, 17.00 Uhr

Jüdisches Museum Gailingen, Ramsener Str. 12

 

Einlass nur auf Basis der 3G-REGEL, Eintritt frei, Spenden erbeten

Anmeldung erforderlich: info@jm-gailingen.de

 

Im Rahmen von „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“

Mit freundlicher Unterstützung der vhs Konstanz

 

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